Interessengemeinschaft für historischen Luft- und Katastrophenschutz

Patrick Barth mit FüKw-TEL 81

Patrick Barth, geb. 1991, hat Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik gelernt und ist danach als Zeitsoldat zur Marine gegangen. Dort versieht er nun seinen Dienst als Marine-Elektriker.

Er wohnt in Wiesbaden (Hessen) und arbeitet in Eckernförde (SH).

Im Rettungsdienst des DRK Wiesbaden ist er als Rettungssanitäter zu hause.

Angefangen hat er 2003 als Junghelfer in Wiesbaden. Dort durchlief er einige Stationen wie z.b. Jugendbetreuer, Bootsführer-Ausbilder, Grundausbildung.

Seit 2013 ist er in Eckernförde beim THW. Nun als Truppführer und schließlich Gruppenführer in der 1.Bergung. Desweiteren ist er für die AGT- und CBRN-Ausbildung im Bereich Schleswig zuständig.

Desweiteren ist er bei @fire Internationaler Katastrophenschutz e.V. tätig. Dort ist er im Stab und auch Ausbilder für Bergung und Suchen von vermissten Personen nach Erdbebenereignissen.

Sein Fahrzeug besitzt er seit 2017. Es ist ein FüKw-TEL 81 auf Basis VW-Transporter. Lange war er - und ist es immer noch - auf der Suche nach Original Ausrüstungsgegenständen, um das Fahrzeug zu komplettieren. Den Hamburger Feuerwehr-Historikern, der THW-OV Schleswig und den Oldtimerfreunden Alsfeld bedanken gebührt herzlichen Dank bei der Vervollständigung des FüKw-TEL 81.

Infiziert mit dem Feuerwehrvirus: Bernhard Grothoff

Auch Bernhards Vater war bereits engagiertes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Delbrück in Westfalen. Somit war der Weg vorgezeichnet: Feuerwehr-Zivilschutz-Luftschutz - Themen, die ihm schon als Kind und Jugendlicher präsent waren.

So trat er als 18-jähriger in die Feuerwehr ein und ist bis heute als wichtiger Funktionsträger dabei.

Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände aus der Zeit des LSHDs sind sein Hobby. Mehrere Fahrzeuge, einige Anhänger und zahlreiche Uniformen gehören zu seinem Fundus.

Ein besonders schönes Stück ist ein DKW Munga F91/8. Als Großfahrzeug steht ein Magirus Deutz TLF 16/25 des KatS zur Fahrt bereit.

Die kleine Sammlung des Andy Hartmann

Andy Hartmann ist ein IG-Urgestein. Er ist Mitglied im DLRG und in der Feuerwehr. Ein zehnjähriges Gestspiel gab er im THW.

Er ist Maschinist für Drehleiterfahrzeuge, Atemschutzgeräte- und CSA-Trager.

Im GABC-Zug ist er Fahrer und Maschinist des Dekontaminations-Mehrzweckfahrzeugs.

Seine älteren Schätzchen sind ein Gerätekraftwagen Borgward, Bj. 1960 sowie ein Fernsprechwagen Büssing B2000 A/O 0,75 t von 1964.

Der Magirus MKW 72 von Anselm Daniel

Magirus-Fahrzeuge in Gestalt von Rund- und Eckhaubern sowie Frontlenkern begleiteten die Jugend des 1961 in Altena (Westf.) geborenen Anselm als Spielzeuge und draußen auf der Straße. Im Jahre 2004 hatte Anselm endlich die Nase voll vom Träumen. Ein reales Fahrzeug musste her. Es fand sich auch bald: Ein noch gut in Schuss befindlicher Mannschaftskraftwagen des THW vom Typ Magirus Deutz 130 D 9, Baujahr 1984, mit Aufbau der Firma Staufen. Das Fahrzeug wurde ehemals eingesetzt im THW-Ortsverband Wiesbaden und dort wohl recht wenig genutzt. Der Kilometerstand lag bei ca. 13500.

Ein bekannter Händler aus dem Westerwald hatte diesen Wagen im Angebot. Er war zunächst uneingeschränkt fahrbereit. Probleme machte immer mal wieder Korrosion in der pneumatischen Anlage, Korrosion in den Druckbehältern, zugequollene Rohrleitungen usw. - ein Tribut an lange Standzeiten. Nach einigen Arbeiten an der Feststellbremse und am Aufbau konnte schon kurze Zeit später an ersten Veranstaltungen - zunächst nur im Raum Aachen - teilgenommen werden.

Der Wagen erweist sich seither als sehr zuverlässig. Immer wieder wurden über die Jahre Dinge verbessert, sei es an der Karosserie, dem Innenraum oder an der Funktionalität.

Mit diesem Fahrzeug nimmt Anselm seit 2007 an den Veranstaltungen der IG teil. Beruflich hat er sich der Eisenbahn verschrieben. Seit 2002 ist er am Institut für Schienenfahrzeuge der RWTH Aachen tätig, seit einigen Jahren als Eisenbahnbetriebsleiter und Sachverständiger (BOA).

Kay Volmer mit DKW Munga F 91/6 FuKow

Im Juni 1972 wurde Kay in Wanne-Eickel geboren.

Sein beruflicher Werdegang nach der Schule: Elektrotechnisches Abitur-Kraftfahrzeugelektriker-Meisterschule und Zertifizierter Diagnosetechniker. Nunmehr ist er als Trainer beim Daimler unterwegs und ist außerdem verantwortliche Elektrofachkraft für alle deutschen Niederlassungen.

Seine helfertätigkeit führte über die Jugendgruppe zum Betreuer, Truppführer und zum Gruppenführer an der KatS-Schule Wesel. Zur Zeit ist er Fachberater für die landeseigene Elektroversorgung (KRITIS). Sein Heimat-OV war zunächst Wanne-Eickel, dann - der Liebe wegen - Versetzung nach Dortmund. Seit 2012 ist er beim OV Unna-Schwerte.

Seit 1988 ist er überzeugter THW-ler. Den Munga-Virus handelte er sich mit 16 Jahren ein, als er mit den Mungafreunden Westfalen Kontakt bekam.

Seinen Munga hat er liebevoll und detailliert restauriert sowie in den Originalzustand versetzt. Angesichts der beschränkten Stellplatzverhältnisse ist es von Vorteil, nur einen Munga zu haben. Dennoch konnte er nicht nein sagen, als ihm zufällig ein Kompressoranhänger zulief. Er ist der letzte seiner Art und wird nun für die Nachwelt erhalten.